CG-Medizintechnik

Tierarzt bespricht LupoGait-Ganganalyse-Ergebnisse am Tablet mit Hundebesitzerin, Labrador mit Sensoren

Ganganalyse beim Hund: 5 Anwendungsfälle für Tierarztpraxis und Hundephysiotherapie

Wann lohnt sich Ganganalyse im Praxisalltag wirklich?

Sensorbasierte Ganganalyse klingt nach Speziallabor – tatsächlich ist sie ein Werkzeug für den Alltag. Eine Messung mit LupoGait dauert rund zehn Minuten, läuft in der Praxis oder draußen und liefert 34 kinematische Parameter. Die spannende Frage ist also nicht ob, sondern wofür. Hier sind fünf Anwendungsfälle, in denen objektive Bewegungsdaten den Unterschied machen.

1. Früherkennung: die Lahmheit, die man (noch) nicht sieht

Beidseitige und beginnende Lahmheiten verstecken sich vor dem Auge, weil das sichtbare Hinken fehlt. Die Symmetrie-Parameter einer Sensormessung zeigen Entlastung und Schonhaltung, bevor sie klinisch offensichtlich werden – etwa beim älter werdenden Patienten im jährlichen Check oder beim „der läuft irgendwie anders“-Vorbericht ohne eindeutigen Befund.

2. Verlaufskontrolle nach OP und in der Reha

Kreuzbandriss-OP, Patellaluxation, Arthrosemanagement: Der Behandlungserfolg zeigt sich über Wochen. Statt sich auf den Eindruck von Besitzer und Behandler zu verlassen, vergleicht die Ganganalyse Messung mit Messung – gleiche Parameter, gleiche Methode, dokumentierter Trend. Für Hundephysiotherapeuten wird der Therapieplan damit steuerbar: Was wirkt, bleibt; was nicht wirkt, wird angepasst.

LupoGait Ganganalyse beim Hund im Freien unter realen Bedingungen
Messung unter realen Bedingungen: Der Hund läuft normal – die Sensoren erfassen, was das Auge nicht sieht.

3. Besitzerkommunikation: Zahlen statt Bauchgefühl

„Ihr Hund belastet die linke Hintergliedmaße 18 Prozent weniger“ überzeugt anders als „er schont sich ein bisschen“. Ein objektiver Befund macht die Therapieempfehlung nachvollziehbar – und die Verlaufsmessung zeigt dem Besitzer schwarz auf weiß, dass Physiotherapie und Medikation wirken. Das stärkt die Compliance über die gesamte Behandlungsdauer.

4. Sport- und Arbeitshunde: Leistung im Detail

Bei Agility-, Dienst- und Jagdhunden geht es um Feinheiten: Range of Motion, Gangzyklus, Belastungsverteilung unter Bewegung. Für diese komplexen Fälle ist die 12-Sensor-Variante gedacht – sie liefert das detaillierte Bewegungsprofil, mit dem sich Training steuern und Überlastung früh erkennen lässt.

5. Differenzierung und Dokumentation unklarer Fälle

Ist das Gangbild orthopädisch oder neurologisch auffällig? Wo kompensiert der Hund, wo liegt die Ursache? Die Messdaten ersetzen die klinische Untersuchung nicht, aber sie objektivieren den Ausgangsbefund und dokumentieren ihn revisionssicher – auch relevant für Überweisungen, Zweitmeinungen und gutachterliche Fragen.

LupoGait Sensoren am Hund für die tierärztliche Bewegungsanalyse
6 oder 12 Sensoren, je nach Anwendungsfall – von der Routinediagnostik bis zum Sporthund.

Welche Variante passt zu Ihrer Praxis?

LupoGait 6 deckt die Routinediagnostik in Tierarztpraxis und Physiotherapie ab. LupoGait 12 richtet sich an Kliniken, Spezialisten und die Analyse von Sport- und Arbeitshunden. Welche Konfiguration für Ihren Schwerpunkt sinnvoll ist, klären wir am besten praktisch – mit einer Live-Messung bei Ihnen vor Ort. Jetzt Demo-Termin vereinbaren – telefonisch, per Mail oder WhatsApp.